Dremio

Dremio

Data Lakehouse Platform

Dremio ist eine Data-as-a-Service-Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, Daten aus verschiedenen Quellen zu vereinen, zu verarbeiten und zu analysieren, unabhängig von ihrem Format oder ihrer Speicherort. Die Plattform bietet eine schnellere Datenanalyse durch eine selbstoptimierende Query-Engine, eine vereinheitlichte Sicht auf Unternehmensdaten und eine einfache Integration mit gängigen BI-Tools.

Dremio im Einsatz bei TYPONiels

Es wurden keine weiteren Informationen zum Einsatz von Dremio bei TYPONiels hinterlegt.

DatenbankenDatenhub
Fortgeschrittener
Integration
28 Tags

Was ist Dremio?

Dremio ist eine Open-Source-Data-Lakehouse-Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, direkt auf Daten in Data Lakes – wie Amazon S3, Azure Data Lake Storage oder Google Cloud Storage – per SQL zuzugreifen, ohne diese zuvor in ein separates Data Warehouse laden zu müssen. Dremio beschleunigt Abfragen durch eine eigene Caching- und Reflection-Technologie um ein Vielfaches und macht so schnelle BI-Analysen auf großen Datensätzen möglich. Als Lakehouse-Plattform verbindet Dremio die Flexibilität und Kosteneffizienz von Data Lakes mit der Performance von Data Warehouses.

Architektur & Funktionen

Das Herzstück von Dremio ist die Apache Arrow-basierte Columnar Execution Engine, die für massiv parallele Vektorisierung optimiert ist. Dremio Reflections sind vorgenerierte Materialisierungen von Abfragen, die transparent als Query-Accelerator einspringen, ohne dass Nutzer ihre SQL-Statements anpassen müssen. Die Plattform unterstützt Apache Iceberg als offenes Tabellenformat für ACID-Transaktionen auf dem Data Lake. Durch den integrierten Semantic Layer können Datensätze mit Business-Definitionen angereichert und über ein Self-Service-Portal für Analysten freigegeben werden. Dremio ist sowohl als Self-hosted Community Edition als auch als vollständig verwalteter Cloud-Service verfügbar.

Einsatzgebiete

Dremio wird eingesetzt, wenn Unternehmen große Datensätze in Cloud-Object-Stores für interaktive BI-Tools wie Tableau, Power BI oder Looker erschließen wollen. Typische Anwendungsfälle sind Ad-hoc-Analysen über mehrere Datenquellen hinweg, die Ablösung teurer Data Warehouses durch offene Lakehouse-Architekturen sowie die Konsolidierung heterogener Datenquellen unter einer einheitlichen SQL-Schicht. Data Engineering Teams nutzen Dremio, um kuratierte Datensätze für Analysten bereitzustellen, ohne jede Anfrage manuell umsetzen zu müssen.

Integration & Vorteile

Dremio unterstützt nativ Verbindungen zu Amazon S3, Azure Blob Storage, HDFS, PostgreSQL, MySQL, MongoDB, Elasticsearch und weiteren Quellen. Über ODBC- und JDBC-Treiber sowie eine Arrow Flight SQL-Schnittstelle lässt es sich nahtlos in jedes Business-Intelligence-Ökosystem einbinden. Der größte Vorteil von Dremio liegt in der Eliminierung von ETL-Pipelines für analytische Workloads: Daten verbleiben im Lake, werden nicht redundant kopiert und bleiben stets aktuell. Die Apache-Iceberg-Integration ermöglicht zusätzlich Time-Travel-Abfragen und Schema-Evolution ohne Datenverlust.

Die Heimat von ... Dremio

Informationen zu Dremio lassen sich doch am Besten an offizieller Stelle finden.

www.dremio.com

Meine Links zu Dremio

Einige lesenswerte Ressourcen, die mir bei beim Einsatz von Dremio geholfen haben.

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